Das Lied der Partei
Sie hat uns alles gegeben.
Sonne und Wind und sie geizte nie.
Wo sie war, war das Leben.
Was wir sind, sind wir durch sie.
Sie hat uns niemals verlassen.
Fror auch die Welt, uns war warm.
Uns schützt die Mutter der Massen.
Uns trägt ihr mächtiger Arm.
Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!
Und, Genossen, es bleibe dabei;
Denn wer kämpft für das Recht,
Der hat immer recht.
Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Wer das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht.
Wer die Menschheit verteidigt,
Hat immer recht.
So, aus Leninschem Geist,
Wächst, von Stalin geschweißt,
Die Partei - die Partei - die Partei.
Sie hat uns niemals geschmeichelt.
Sank uns im Kampfe auch mal der Mut,
Hat sie uns leis nur gestreichelt,
zagt nicht und gleich war uns gut.
Zählt denn noch Schmerz und Beschwerde,
wenn uns das Gute gelingt.
Wenn man den Ärmsten der Erde,
Freiheit und Frieden erzwingt.
Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!
Und, Genossen, es bleibe dabei;
Denn wer kämpft für das Recht,
Der hat immer recht.
Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Der das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht.
Wer die Menschheit verteidigt,
Hat immer recht.
So, aus Leninschem Geist,
Wächst, von Stalin geschweißt,
Die Partei - die Partei - die Partei.
Sie hat uns alles gegeben,
Ziegel zum Bau und den großen Plan.
Sie sprach: Meistert das Leben,
Vorwärts Genossen packt an.
Hetzen Hyänen zum Kriege,
Bricht euer Bau ihre Macht,
Zimmert das Haus und die Wiege,
Bauleute seid auf der Wacht.
Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!
Und, Genossen, es bleibe dabei;
Denn wer kämpft für das Recht,
Der hat immer Recht.
Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Der das Leben beleidigt,
ist dumm oder schlecht.
Wer die Menschheit verteidigt,
Hat immer recht.
So, aus Leninschem Geist,
Wächst, von Stalin geschweißt,
Die Partei - die Partei - die Partei.
(Text und Musik: Louis Fürnberg, 1950)
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SONNABEND/SONNTAG, 13./14. MAI 1989 ·
NR. 112 · 45.JAHRGANG · EINZELPREIS 15 PFENNIG ·
DDR - ISSN 0323 - 5793
Machtvolle Manifestation zur
Eröffnung des Pfingsttreffens der FDJ in Berlin
Erich Honecker in seiner
Rede auf dem Marx-Engels-Platz: Die Jugend der DDR ist aktiver
Mitgestalter eines neuen Deutschland und wird das edle Werk des
Sozialismus zum Wohle des Volkes und des Friedens vollenden !
Die SED - eine Partei der
Neuerer und der Jugend
Rede des Generalsekretärs des
Zentralkomitees der SED und Vorsitzender des Staatsrates der
DDR, Erich Honecker auf der Manifestation
Liebe Mitglieder der Freien Deutschen Jugend !
Liebe Freunde und Genossen !
Liebe Berliner!
Es ist mir eine Freude, euch zu dieser machtvollen, lebensfrohen
Manifestation zur Eröffnung des Pfingsttreffens der Freien
Deutschen Jugend im Namen des Zentralkomitees der
sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, des Staatsrates der
DDR und des Ministerrates der DDR die herzlichsten Grüße zu
übermitteln.
Eure Manifestation auf diesem traditionsreichen Platz in der
Hauptstadt der DDR ist ein überzeugendes Bekenntnis der Jugend
unserer Republik zu Frieden und Sozialismus. Sie ist, das kann
ich wohl aus vollem Herzen sagen, ein Bekenntniss der
Abgesandten der Jugend der Deutschen Demokratischen Republik zu
unserer Partei der Neuerer, der Partei der Jugend. Einer Partei
die sich in ihrem ganzen Handeln leiten läßt von der
unsterblichen Lehre der großen deutschen Wissenschaftler Karl
Marx und Friedrich Engels, von den Erkenntnissen Wladimir
Iljitsch Lenins, der ihre Lehre verteidigte und schöpferisch
weiterentwickelte. Die Lehre von Sozialismus, dem die Zukunft
der Menschheit gehört. Wahlentscheidung von Erfahrungen
getragen. Ja, liebe Freunde, mit eurer Manifestation setzt
ihr in dieser festlichen Stunde ein unübersehbares Zeichen für
die Sieghaftigkeit des Sozialismus im Herzen Europas, für
Frieden und antiimperialistischer Solidarität. Erst vor einigen
Tagen hat unser Volk, haben mit ihm 1,7 Millionen Jungwähler bei
den Kommunalwahlen ein eindrucksvolles und klares Votum für die
Politik unserer Partei, für die Politik unserer
Arbeiter-und-Bauern-Regierung abgelegt. Das war in so einer
stürmischen Zeit wie der heutigen eine Entscheidung von
historischer Bedeutung, von historischer Tragweite. Hier auf dem
Platz, angesichts dieser gewaltigen Manifestation der jungen
Generation darf ich sagen: Ungeachtet mancher Spekulationen im
Westen waren wir zutiefst überzeugt, daß unser Volk aufgrund
seiner eigenen Erfahrungen nur die Entscheidung treffen wird,
die es getroffen hat.. Unsere Partei, unserer Regierung werden
selbstverständlich in gemeinsamer Arbeit mit den in der
nationalen Front vereinigten Kräften alles tun, damit das
Wahlprogramm der nationalen Front der DDR im Interesse des
Volkswohlstandes, im Interesse des Friedens in jeder Beziehung
verwirklicht wird. Damit erfüllen wir zugleich die Beschlüsse
des XI. Parteitages der Sozialistischen Einheitspartei
Deutschlands, und es gibt niemanden in der Welt, der uns davon
abhalten kann, den großen revolutionären Umgestaltungsprozess im
ersten sozialistischen Staat deutscher Nation mit Erfolg
weiterzuführen. Wir alle wissen, daß die Arbeiter, die Bauern,
die Angehörigen der Intelligenz, die junge Generation unseres
Landes einen Weg harter Arbeit und entschlossenen Kampfes
zurückgelegt haben. Mit Stolz können wir im 40. Jahr des
Bestehens der Deutschen Demokratischen Republik feststellen, das
sich alle Mühen gelohnt haben. Der Sozialismus hat auf deutschen
Boden mit der Entwicklung unserer Republik als sozialistischer
Staat der Arbeiter und Bauern unwiderruflich Fuß gefasst. Das es
so weitergeht, dafür werden wir sorgen, denn wir sind bereit zur
Arbeit und zur Verteidigung des Friedens. Ihr, liebe Freunde,
habt bereits den Stab von jenen übernommen, die im Oktober
1949 anläßlich der Wahl von Wilhelm Pieck zum Präsidenten der
Republik hier Unter den Linden den Schwur ablegten, für diese
Republik einzustehen, weil sie eine Republik des arbeitenden
Volkes, eine Republik der Jugend ist. Seitdem hat sich unsere
Republik dank der Tatkraft der Jugend von Grund auf zum Guten
verändert. Wir bleiben nicht beim erreichten stehen. Auf
den Trümmern, die uns der zweite Weltkrieg hinterlassen hat,
entstand all das, was uns heute hier umgibt, was in der ganzen
DDR in den letzten 40 Jahren neu gestaltet wurde, was jeder, der
zu uns kommt, sehen kann. Ihr habt es mitgestaltet, und ihr
werdet das Banner der sozialistischen Revolution über die
Schwelle zum Jahre 2000 tragen. Mit Stolz können wir
feststellen, daß sich unserer Republik unter jenen zehn
Industrienationen der Erde befindet, die mit Schwung die
Anforderungen der wissenschaftlich-technischen Revolution
meistern. Wir haben die Vorzüge des Sozialismus mit ihr
verbunden und bewiesen, daß wie entsprechend der Schwedter
Initiative Tag für Tag mit weniger Arbeitskräften mehr leisten.
Bei uns gibt es keine Arbeitslosen, bei uns wird die
wissenschaftliche-technische Revolution im Zeichen der
Vollbeschäftigung durchgesetzt. Das Beste dabei ist, daß man
sich bei uns für seine Leistung, für seinen Lohn auch etwas
kaufen kann, und daß bald die Zeit gekommen ist, in der jedem
jungen Menschen, der eine Familie gründet, eine kulturvolle
Wohnung zur Verfügung steht.
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